Jede Jahreszeit hat schöne Monate, jeder Monat ist besonders und hat sowohl gute als auch schlechte Seiten. Der Sommer bietet natürlich die beste Zeit, um zu reisen und Urlaub zu machen. Aber letztendlich scheinen alle Sommermonate gleich: Juni, Juli und August unterscheiden sich kaum voneinander.

Und schon ist der Herbst da: auf den ersten Blick die Zeit der Depression und Müdigkeit. Für uns Studenten zieht der September aber recht unbemerkt als Ferienzeit vorbei. Im Oktober wird Oktoberfest gefeiert und dann beginnt auch schon wieder das Studium mit allem, was dazugehört: Anmeldung zu neuen Fächern, neue Gesichter, neues Semester. Der November vergeht im Unialltag und schon hält der Winter Einzug. Der Winter ist ganz anders. Denn zum Winter gehört der Dezember mit seiner besonderen Stimmung. Ich habe mir dazu ein paar Fragen gestellt:

Wieso unterscheidet sich der Dezember so sehr von den anderen Wintermonaten? Wieso fühlt man sich so wohl und wieso geht es so leicht von der Hand, all die Geschenke zu kaufen und Vorbereitungen für einen schönen Abend zu treffen? Man bemerkt kaum, dass die Tage schon kürzer sind und die Nächte länger. Morgens ist man wacher als sonst, sieht die Dunkelheit und fühlt die Kälte nicht. Die Antwort liegt in den Feiertagen. Weihnachten… Natürlich! Man verbringt die Zeit im Kreise seiner Lieben, dazu die Geschenke und das viele gute Essen, das feierliche Gedeck. Dann kommt die Silvesternacht. Freunde, Partystimmung.

Und jetzt, nach den schönen und besinnlichen Tagen mit der Familie wieder zurück in Bayreuth, ist man mit der kalten und harten Realität des Januars konfrontiert, dem hässlichen Teil des Winters. Morgens ist es so kalt, dass man keine Lust hat, das kuschelige Bett zu verlassen oder gar Schnee zu räumen, wenn es über Nacht geschneit hat. In der Uni oder Arbeit fällt irgendwie alles schwerer, man schläft vor Müdigkeit fast ein, kann sich nicht konzentrieren und fühlt sich wie ein Tier im Winterschlaf. Fehlt das sogenannte Glückshormon, wirkt sich das zwangsweise negativ auf das Wohlbefinden aus. Aber keine Sorge, meine Freunde: Ich bin topmotiviert und habe super Tipps für euch im Kampf gegen die Winterdepression und zur Steigerung eures allgemeinen Wohlbefindens:

Erstens: Wenn ihr keine Lust habt, rauszugehen und die frische Luft zu genießen, guckt euch mal die Nike Werbung „Snow Day“ unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=o2P5E7cFt9s an. Das wird euch nicht nur zu Spaziergängen motivieren, bei denen ihr genügend Tageslicht tankt, sondern auch zu Sport oder Morgengymnastik.

Zweitens: Immer positiv denken! Das Semester ist schon fast vorbei. Optimismus wirkt sich positiv auf eure Laune und Ausstrahlung aus.

Drittens: Unternehmt etwas mit Freunden! In guter Gesellschaft kommen trübe Gedanken nicht so leicht auf wie alleine. Wenn draußen Schnee liegt, dann erinnert euch an eure Kindheit und macht eine Schneeballschlacht oder baut einen Schneemann!

Viertens: Plant schon jetzt einen traumhaften Urlaub oder ein spannendes Praktikum. Mit so rosigen Aussichten fällt das Lernen auf Klausuren und Schreiben von Hausarbeiten gleich nur noch halb so schwer.

Fünftens: Kauft Aromaöl oder -kerzen zur Beruhigung und gönnt euch mal ein richtig wohltuendes, heißes Bad.

Hoffentlich helfen euch meine Tipps – ich wünsche euch viel Erfolg für den Semesterendspurt!

 

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