Ausgebeulte Jacken- und Hosentaschen könnten bald der Vergangenheit angehören, denn zwei Bayreuther Studenten haben mit dem Space Wallet eine kleine und äußerst platzsparende Alternative zum Geldbeutel gefunden. Geworben wird mit provokativen Ansagen wie „Geldbeutelrevolution“ und „Schluss mit Geldbeutel-Burgern“.

517_StartupTip_Foto Tim Oppold

(kn, ast) Die beiden BWL-Studenten René Seppeur und Matthias Groo haben den Geldbeutel-Burgern den Kampf angesagt. Schon lange stört es sie, dass die Hosentaschen durch zu dicke Geldbeutel ausgebeult werden. Daher haben sie sich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Ziel dabei war es eine Lösung zu finden, die den Geldbeutel auf das Notwendigste reduziert. Gefunden wurde der Space Wallet (siehe Bild) bestehend aus einem zu einer Seite hin geschlossenen Lederfach und einem elastischen Band, das alle notwendigen Karten, wie Führerschein, EC-Karte oder den neuen Personalausweis sicher festhält. Da dieses hochwertige Band nicht ausleiert, hält es sowohl eine wie auch 15 Karten. Ein USB-Stick oder ein IPod Nano lassen sich ebenfalls problemlos darin verstauen. Man kann zwischen 20 verschiedenen Modellen wählen. Die „Business“ Variante überzeugt durch Schlichtheit gepaart mit purer Eleganz, während „Drive“ eher dynamisch und sexy ist. Für die Lässigen gibt es „Ocean“, bei der das elastische Band durch abwechselnd breite und dünne Streifen ansprechend gestaltet ist. „Tropic“ ist für alle, die sich leuchtendem Grün nicht verwehren können. Preislich liegen die Space Wallets zwischen 13,90 Euro und 22,90 Euro. Ein Preis, der durchaus vertretbar ist, wenn man bedenkt, dass ausschließlich in Deutschland produziert wird und die Space Wallets versandkostenfrei erworben werden können.

Wie bei jedem aufstrebenden Geschäft gestaltete sich jedoch die Anfangsphase schwierig, da beispielsweise die Stoffproduzenten eine Mindestabnahmemenge von 5000 Metern Stoff verlangten. Das ist natürlich eine zu große Menge für ein Unternehmen in der Entwicklungsphase. Doch die Gründer ließen sich davon nicht unterkriegen. Außerdem werden sie unterstützt von einigen ihrer Professoren und dem Gründerberater Dr. Kokett. Hauptaugenmerk liegt zurzeit auf dem Marketing. Sie verbreiten die Space Wallets auf Facebook, wo in den ersten Tagen eine regelrechte Share-Welle ausbrach. Einen eigenen Werbespot haben sie auch schon gedreht. Zusätzlich betreiben sie Affiliate-Marketing, um weitere Absatzmöglichkeiten zu nutzen. Für das nächste Jahr ist eine Plakataktion an mehreren Universitäten geplant, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Den TIP-Lesern ermöglichen René Seppeur und Matthias Groo durch den Gutscheincode „TIP20“ 20 Prozent Preisnachlass auf einen Space Wallet. Und der eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Alle Varianten der pfiffigen Geldbeutel findet ihr auf www.spacewallet.de

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